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Kurz - die Geschichte des Shar Pei.
Der chinesische Shar Pei ist eine alte Rasse. Hunde dieses Typs existierten seit Jahrhunderten in den südlichen Provinzen Chinas, am Südchinesischen Meer. Die Rasse hat ihren Ursprung in Dialack, einem Gebiet nahe Guangzhou (Kanton), sehr verbreitet war sie in der Stadt Dah Let in der Provinz Guangdong.
Die Rasse ließ sich anhand von Funden und Abbildungen bis in die Han-Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.) zurückverfolgen. Seit diese besonderen Hunde das erste Mal in Erscheinung traten wurden sie nur von armen Leuten gehalten. Meistens waren es Fischer und Bauern. Der Shar Pei wurde damals in erster Linie als Wachhund gehalten. Viele Hunde wurden auch zur Jagd auf Kleinwild und Ratten eingesetzt. Daher zeigt diese Rasse auch ein gewisses Jagdverhalten.
Der ursprüngliche Shar Pei war um 1950 fast ausgestorben. Seine Rettung verdankte er dem Züchter Matgo Law aus Hongkong. Laut diesem sollen 1971 noch knapp ein Dutzend Hunde gelebt haben. Auf einer Ausstellung in Hongkong wurde 1972 der „Chinese Shar Pei“ als Zucht aus chinesischen Hunden erstmals als Rasse vor- und ausgestellt. Bereits um 1960 wurde der Grundstock für die heutige Shar Pei-Population durch Matgo Law und Chung Ching Ming geschaffen. Der Züchter Matgo Law aus Hongkong bat Anfang der 1970er-Jahre die amerikanischen Hundefreunde, ihm beim Erhalt dieser Rasse zu helfen. 1976 galt der Shar Pei als die seltenste Hunderasse der Welt. Es wurden weltweit nur noch 145 Exemplare gezählt, von denen 96 alleine in den Vereinigten Staaten lebten. Allerdings unterscheiden sich die Shar Pei jener Zeit deutlich von denen, wie man sie heutzutage kennt.
Der heutige Shar Pei ist massiger, hat einen größeren Kopf und ist etwas kleiner als der ursprüngliche Typ

 

Besonders charakteristisch ist sein Erscheinungsbild mit der enormen Faltenbildung im Gesicht, unter der die kleinen und anliegenden Ohren kaum noch zu sehen sind. Seine Zunge, Zahnfleisch und Gaumen sind blau bis blauschwarz, wie auch beim Chow-Chow.

Schon von Geburt an besitzen die Welpen im Gegensatz zu anderen Hunderassen viel überschüssige Haut. Die typische Faltenbildung am ganzen Körper entwickelt sich zwischen der zweiten und sechzehnten Woche. Man kann also sagen der Shar-Pei wächst in seine Haut hinein. Die Falten sollten im Laufe seines Lebens immer anliegender werden, so dass man sie bei einem ausgewachsenen Shar-Pei hauptsächlich nur mehr im Gesicht und an den Schultern erkennt. Das Fell erfordert ebenso viel Pflege wie das eines Hundes mit sehr langem Haar, weil die Falten Hautkrankheiten begünstigen.

Der Shar-Pei zeigt eine dominante Wesensveranlagung, die er seinem Mastiff-Erbe verdankt. Gelegentlich kann er auch Streit mit seinen Hausgenossen anfangen. Seine starke Persönlichkeit erfordert feste Erziehung und eine frühe Sozialisierung. Diese Hunde möchten stets beim Menschen sein und man sollte sie rechtzeitig für ein Zusammenleben in einer Wohnung erziehen. Was Bewegung und Sport anbelangt, stellt er keine hohen Ansprüche. Regelmäßige Spaziergänge reichen ihm völlig aus, um körperlich gut ausgelastet zu sein.